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15.05.2018 | von Nicole Best

FLASHNEWS

IM 70.3 Mallorca 2018

Für meinen diesjährigen Saison-Start habe ich mir den IM 70.3 Mallorca ausgesucht. So konnte ich schon mal Teile der Strecke in meinem Trainingslager auf Mallorca testen. Gute Vorbereitung für diesen Wettkampf war besonders wichtig, da ich mich gerne für die 70.3 WM in Süd-Afrika am 1.Sep. qualifizieren wollte.

Die Entscheidung den Mallorca 70.3 als Qualifikationswettkampf für die WM dieses Jahr zu nehmen, war schnell getroffen. Die Insel gehört zu meinen Lieblingsinseln und ich habe dort schon ein 2 wöchiges Trainingslager als Coach verbracht. Die Begeisterung verschwand etwas, als ich feststellen musste, dass der Wettkampf der größte 70.3 mit 3500 Startplätzen weltweit ist. Da es nur 50 Slots für Süd-Afrika gab, musste man davon ausgehen, dass ich meine AK gewinnen musste. Die mit fast 70 Meldungen auch ziemlich gut besetzt war. Also musste ich meine Konkurrenz gut im Blick behalten, was aber fast unmöglich ist, da in Mallorca im Rolling-Start gestartet würde. Also würde ich erst ca. 30 min nachdem ich im Ziel sein würde, wissen, ob ich erfolgreich gewesen war. Früher sind wir mit über 2500 Athleten zeitgleich gestartet.

Wettkampftag! Jetzt ist es erst mal wichtig einen guten Wettkampf abzuliefern. So wartet auf mich das 17 Grad warme/kalte Meerwasser. Trotz der vielen Gedanken im Vorfeld, bin ich gut ins Rennen gekommen. Mein erster Rolling-Start verlief gut und ich war um 7:55 Uhr im Wasser. Das Meer hatte kaum Wellen. Das Schwimmen fühlte sich schnell und gut an.
Auf dem Rad war es wichtig sich seine Kräfte richtig einzuteilen. Die Strecke hat einen 20 km langen Anstieg zum Kloster Lluc hoch. Auch das gelang mir gut, so konnte ich auch auf den Abfahrten Druck machen und ein paar andere überholen.
Beim Laufen angekommen, war es schon 26 Grad warm. Weiterhin ging ein Teil der Laufstrecke über den Strand. Das war nicht ganz so schön, nachdem was ich schon in den Beinen hatte. Auch wenn ich keine Gegnerin bis jetzt gesehen hatte, dürfte ich nicht nachlassen. Außerdem warteten ein paar Schokobrunnen auf mich (siehe Galerie).

Im Ziel angekommen habe ich meinen Startplatz für Süd-Afrika bekommen und war sehr happy. Insgesamt war es ein erfolgreicher und ein schöner Wettkampf. Da tun die Blasen nicht ganz so weh, die ich mir gelaufen habe. Denn ich hatte auf Socken beim Laufen verzichtet, da ich mich beeilen musste. Ich konnte ja meiner Position nicht sicher sein und wollte so noch ein paar Sekunden sparen.



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